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Stadtrundfűhrung
Geschichte des Wäschens
Oskar Schindler
Domů

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Wolkers Allee

Um 1848 wurden Zieralleen und -gärten an der Stelle der verschütteten Mauerwalle angepflanzt. Auch die Spuren nach dem ursprünglichen Teich und Herrenmühle sind verschwunden.


Schrittweise wurde auch der Fluss Zwittawa reguliert. Diese Wasserquelle wurde am Ende des 19. Jahrhunderts von Textil-Industriellen genutzt. 1869 errichtete Heinrich Klinger an dieser Stelle, bei der Mündung der Wolkers Allee in Richtung zum Kreisel, eine Fabrik und 1886 baute der Fabrikant Sponer seine großen Häuser in der heutigen Milada-Horáková-Straße (früher Hältergasse) auf. Er baute sich hier eine Residenzvilla mit Zierpark und romantischem See, mit Höhle und Burgruine. 1866 wurden hier die Friedensverhandlungen zwischen den verfeindeten Parteien Österreich und Preußen geführt, und der preußischer Generalstab suchte sich die Sponers Villa als Unterkunft aus. Die an der Einfahrt ins Gebäude mit Staatsverwaltungsbüros angebrachte Gedenktafel wurde 1945 von Soldaten der Roten Armee zerstört. Nach der Befreiung wurden die Häuser und Villen in Staatseigentum überführt. Auch der Zierpark in der Wolkers Allee, in dem man die Biers Rosen züchtete, wurde zerstört.
Heute werden in der Wolkers Allee umfassende Bauarbeiten in Zusammenhang mit der Umwandlung des ehemaligen Industriebetriebs „Vigona“ in ein Kommunitätszentrum für Kultur und Bildung "Fabrika Svitavy" durchgeführt.

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