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Realschule

Im Jahre 1895 fiel die Entscheidung in Zwittau eine Mittelschule zu errichten. Es sollte sich um eine höhere Realschule handeln und tatsächlich wurde bereits im gleichen Jahr das erste Studienjahr eröffnet. Anfänglich lehrte man in den Räumen des Waisenhauses und erst 1897 gewann die Schule ein neues Gebäude in der Vorstadt.


Der Zwittauer Baumeister Julius Randa baute das Schulgebäude im Neurenaissancestil nach dem Projekt vom Architekten Josef Hudka aus Wien. Die Fassade des Schulgebäudes wurde vom akademischen Bildhauer Alfred Dresler aus Brünn verziert. Zusammen mit dem Schulgebäude wurde auch der botanische Garten in der heutigen Richard-Klouda-Straße angepflanzt und die Turnhalle mit dem Turnplatz errichtet. Das Schulgebäude wurde seinerzeit ziemlich komfortabel ausgestattet – mit eigener Wasserquelle, elektrifiziert und durch Zentralheizung beheizt. In den Schullaboratorien gab es auch eine Gasleiung.
An der Schule lehrte eine Reihe bedeutender Professoren - Botaniker Alois Gamroth, Historiker Anton Mudrak, Professor für deutsche und tschechische Sprache Bruno Nilpferd, Mathematiker Franz Stenzl, Physiker Karl Netsch, Professor für Kunsterziehung Paul Schmeer, oder Rudolf Pechhold, der Autor des Kulturzentrums und Archivs in Göpping. Auch Oskar Schindler besuchte die Schule, und zwar in den Jahren 1920 - 1924. 2003 wurde das Schulgebäude auf die Denkmalschutzliste eingetragen und 2006 wurde auf seiner Fassade die Gedenktafel für Vinzenz Sagner, eine bekannte Figur aus dem Hašeks Roman Der brave Soldat Schwejk, enthüllt.

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