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Langers Villa (StA)

Die Villa im historisierenden Stil wurde bereits um 1890 vom Brünner Architekten und k. k. Professoren Germano Wanderley entworfen, der auch das pompöse Gebäude der Ottendorfers öffentlichen Bibliothek und Lesesaals entwarf. Der Bau wurde vom Sohn des Architekten Hugo Wanderley 1892 abgeschlossen.


Die Residenzbesitzer waren Julius Langer, der Gründer der Holzfabrik in der Stadt, und nach seinem Tod im Jahre 1901 sein Sohn Robert. Er musste während der Wirtschaftskrise in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts seine Unternehmen verkaufen und auch das Objekt mit angepflanztem Zierpark war durch Exekution bedroht. Vielleicht aus diesen Gründen musste er das Haus mit Park und anliegenden Grundstücken an die Zwittauer Sparkasse abtreten. 1933 vermietete die Sparkasse die Villenräume der Stadt, und die Stadt übertrug ihre Büros aus dem ungenügenden alten Rathaus am Stadtplatz. 1942 kaufte die Stadt das Gebäude definitiv ab.
Nach 1945 blieb das Gebäude der Langers Villa für lange Zeit im fast ursprünglichen Zustand. Sie bekam nur eine für diese Zeit übliche graue Fassade, welche die reichen Stuckverzierungen verdeckte. Als einzige Reparatur der Innenräume zu dieser Zeit kann man die Renovierung der Decken- und Haupttreppenmalerei in den Jahren 1969 bis 1971 ansehen. Erst nach 1989 hat die Villa ihre heutige Gestalt gewonnen, was das Ergebnis von mehreren kostenaufwendigen Renovierungen des Äußeren sowie im inneren der Villa ist. Sie berücksichtigen das ursprüngliche Vorhaben des Bausmeisters, eines der schönsten Gebäude in der Stadt zu bilden. Neu wurden 2004 auch die ehemaligen technischen und wirtschaftlichen Gebäude umgebaut.

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