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Über das Museum

Geschichte des Museums Erst seit 1894 hat man begonnen, die Geschichte der Museumstätigkeit in Zwittau zu schreiben. Man fing klein an, aber die Sammlungen wuchsen schrittweise. Als das Museumsgebäude jedoch in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts im katastrophalen Zustand war, verlor das Museum einen wesentlichen Teil seiner Sammlungen. Der Weg von den Ausstellungssälen, über das Museum der Arbeiterbewegung zum erneuerten Stadtmuseum und Galerie war nicht einfach.

Die Stadt Zwittau ist der Errichter des Stadtmuseums und Galerie in Zwittau als eine Zuschussorganisation. Die Geschichte der hiesigen Museumstätigkeit wird seit 1894 datiert. In diesem Jahr fand eine große Ausstellung handwerklicher Erzeugnisse aus der Region Hřebeč in der Schule am Stadtplatz statt. Der Vorsitzende des Organisationsausschusses, Hr. Ferdinand Wener, hat sich dafür eingesetzt, dass ein Teil der Ausstellungsgegenstände zum Grund der Sammlung des neuen Stadtmuseums wurde. Sofort nach der Ausstellung wurde der Ausschuss für die Museumserrichtung gebildet. Seine Vertreter standen vor einem fast unlösbaren Problem – wo könnte man entsprechende Ausstellungsräume gewinnen. Noch im Dezember 1894 gewährte die Stadtvertretung eine Subvention für das Alterheimsmuseum. Es wurde entschieden, das Museum in den Räumen des Waisenhauses zu errichten. Inzwischen wurden in der Schule am Stadtplatz die ersten Spenden von Stadtbürgern gesammelt, und zum Ausschuss wurde Carl Lick, der mit Anton Fuchs und Franz Ripple mitarbeitete, bestellt. Bis 1913 ist über die Museumstätigkeit nichts bekannt, in diesem Jahr aber wurde das Vorhaben angenommen, die Räume im ehemaligen Strakelehaus umzubauen. Der Museumsauschuss wurde vom Stadtarzt Dr. Ernst Donth verwaltet. Das Museumsdepot wurde auf dem Dachboden der Stadtsparkasse provisorisch errichtet und das Vorhaben der Museumsvertreter war, die volkskundliche Ausstellung mit einer Bauernstube aufzustellen. Das Museum teilte die Räume im Strakelehaus mit der Deutschen öffentlichen Fachschule für Frauenberufe, aber es wurde erheblich durch Stadtzuschuss unterstützt. 1914 sollte das Museum feierlich eröffnet werden, in sein Schicksal hat allerdings der Erste Weltkrieg eingegriffen. Die Erfassungsarbeiten an Sammlungen – Waffen, Zinngeschirr und Bilder – wurden fortgesetzt. Nach Entstehung der Tschechoslowakei ist über die Museumsgeschichte nichts bekannt. Erst um 1935 entstand ein Museumsverein (Deutscher Museumsverein in Zwittau) unter dem Vorsitz von Dr. E. Donth, der die Bestrebungen um die Museumserrichtung mit Unterstützung vom Bürgermeister Johann Wolf zur Phase der Satzungsgenehmigung und zum Vorhaben brachte, für das Museum das Gebäude des Altrathauses zu nutzen. Diese Bestrebungen wurden jedoch durch den Krieg unterbrochen.
Wo und in welchem Zustand sich die Museumssammlungen befanden, ist unbekannt. Die Erwähnungen des Chronisten sprechen über die Zerstörung von Teilen des Sammlungsfundus bei einem Brand auf dem Schießplatz im Jahre 1945. Erst am 27. April 1947 wurde das neue Stadtmuseum in der ehemaligen Budigs Villa auf dem Smetana-Platz feierlich eröffnet. Gleichzeitig verlief die Vernissage mit Werken von zwei Künstlern aus Zwittau - Bildhauer Josef Kadlec und Maler Jaroslav Pavliš. Zum Vorsitzenden des Museumsrats wurde Dr. B. Votava. In den 60er Jahren befand sich das Museumsgebäude im kläglichen Zustand. Die Gebäudekonstruktion wurde durch holzzerstörende Pilze angefallen und die Instandsetzung dauerte bis 1969. Das Museumsstatut wurde geändert, die Sammlungen deponiert, und in der Stadt wurden nur Ausstellungssäle in Zwittau im Rahmen des Bezirks-Heimatmuseums in Leitomischl errichtet. Erst 1976 wurde in einem neuen Erweiterungsbau des Gebäudes das Bezirksmuseum der Arbeiterbewegung errichtet. 1990 wurde das Museumsstatut auf die Ausstellungsgalerie in Zwittau geändert und seit 1991 auf das Stadtmuseum und Galerie in Zwittau. Die Sammlungen richten sich auf Dokumentation von Handwerken, Regionalkunst und Waschtechnik.

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